Magic Christian – Biografie und Lebenslauf
Magic Christian, mit bürgerlichem Namen Prof. Mag. Christian Stelzel, ist ein österreichischer Zauberkünstler, Designer, Schauspieler, Moderator und Autor aus Wien. Er wurde 1973, 1976 und 1979 Weltmeister der Zauberkunst in der Sparte Manipulation und erhielt 2005 als höchste Auszeichnung der Academy of Magical Arts in Hollywood den Award of Performing Fellowship. Als Forscher und Autor gilt er als einer der führenden Kenner des Wiener Kartenkünstlers Johann Nepomuk Hofzinser.

Steckbrief
- Künstlername
- Magic Christian
- Bürgerlicher Name
- Prof. Mag. Christian Stelzel
- Herkunft
- Geboren in Oberösterreich, aufgewachsen in Wien
- Ausbildung
- Studium Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst Wien
- Beruf
- Zauberkünstler, Designer, Schauspieler, Moderator und Autor
- Profi-Zauberkünstler seit
- 1979
- Spezialgebiet
- Manipulation und Kartenkunst
- Sprachen auf der Bühne
- Deutsch und Englisch, teils auch Französisch, Italienisch und Spanisch
- Wichtigste Titel
- 3 × FISM-Weltmeister, Award of Performing Fellowship (Hollywood), Berufstitel Professor, Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich – alle Auszeichnungen
- Lebt in
- Wien
Das Leben
Schon als Kind unternahm Magic Christian erste Gehversuche als Zauberer, inspiriert durch ein Zauberbuch seines Vaters. Ab 1979 machte er sein Talent zum Beruf. Heute gilt er als erfolgreichster Zauberkünstler Österreichs seit dem legendären Kartenkünstler Johann Nepomuk Hofzinser (1806–1875).
- 1966Erste Preise für den zauberhaften Gentleman aus Wien
- 1968Als erster Kontinentaleuropäer Gewinner des begehrten British Ring Shield
- 1969Sein Name als Zauberer wird zur Marke
- 1970–1979Eigenes Büro für Industrial Design
- 1973, 1976, 1979Dreimal Weltmeister in der Sparte Manipulation bei den FISM-Weltkongressen, 1979 zusätzlich 1. Preis für Erfindungen
- 1979Start der professionellen Karriere als Zauberkünstler
- 1985Erfindung des politischen Zauberkabaretts
- ab 1986Rollen auf der Theaterbühne, u. a. der „Frosch“ in der Operette „Die Fledermaus“
- 1992Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich
- 1998–2012Hofzinser-Werk in drei Bänden bei Edition Huber, Offenbach
- 2000Berufstitel Professor, verliehen von Bundespräsident Thomas Klestil
- 2003Goldener Rathausmann der Stadt Wien
- 2005Award of Performing Fellowship der Academy of Magical Arts, Hollywood – der „Oscar der Zauberkunst“
- 2008Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich
- 2010Dr.-Hofzinser-Gedächtnisring
- 2013Englische Ausgabe der ersten beiden Hofzinser-Bände bei Hermetic Press, Seattle
- 2015FISM Special Award for History, Research and Scholarship, Rimini
- 2016Schriftsteller des Jahres des Magischen Zirkels von Deutschland
Im Dienste der Magie
Magic Christian zeigte und lehrte seine Kunst auf allen fünf Kontinenten und war Botschafter österreichischer Unterhaltungskunst in vielen Ländern, etwa in den USA, Kanada, Argentinien, Chile, Brasilien, Australien, Neuseeland, China und Japan.
In Europa zauberte er in Deutschland, der Schweiz, Italien, Tschechien, der Slowakei und Ungarn, in Frankreich, Spanien, den Niederlanden, England und Irland ebenso wie in Portugal, Schweden, Dänemark und Polen. Auch Ägypten, Syrien, Südafrika und Hawaii waren Stationen seiner Kunst. Kein Weg ist ihm zu weit – ob für ein Publikum in einem anderen Land oder als Vortragender in Seminaren. Zu den Kunden und Referenzen →
Das geschriebene Wort
Magic Christians Beiträge erscheinen in Fachzeitschriften in aller Welt. Elf Jahre lang war er Chefredakteur der österreichischen Zauberzeitschrift ALADIN. Aus seiner Feder stammen zahlreiche fundierte Bücher und Manuskripte zur Zauberkunst, und seit Jahrzehnten erforscht er ihre Geschichte.
Über den Begründer der modernen Kartenkunst, Johann Nepomuk Hofzinser, schrieb er ein umfangreiches Werk in drei Bänden. Die ersten beiden Bände erschienen 2013 auch auf Englisch.
Für die österreichische Traditionsfirma Piatnik entwickelte er Zauberbücher und Zauberkästen für junge Einsteiger. Ihr Erfolg führte zu Übersetzungen ins Englische, Französische, Japanische, Ungarische, Russische und Polnische. Zu den Büchern →
Der Magier der Vielseitigkeit
1985 schuf Magic Christian eine Novität: das politische Zauberkabarett. Es hebt die Zauberkunst auf eine neue Ebene und verbindet kabarettistische Texte mit der Täuschungskunst.
Ab 1986 zog es den zaubernden Gentleman auch auf die Theaterbühne. Er spielte unter anderem die prestigeträchtige Rolle des „Frosch“ in der Operette „Die Fledermaus“ sowie Rollen in Stücken von Nestroy und Raimund.
Mit seiner angenehmen, prägnanten Stimme ist er zudem ein gesuchter Moderator und Sprecher.
Noch immer neugierig? Oder schon verzaubert?
Magic Christian …
- hält Vorträge für Management-Tagungen, etwa „Illusion und Wirklichkeit“, „Psychologie und Körpersprache“ oder „Wie stelle ich mich erfolgreich dar?“
- wurde nach dem Fall der Berliner Mauer für 51 Seminare in ganz Deutschland verpflichtet, um die Zauberkunst zu fördern.
- ist ein Skeptiker gegenüber den zweifelhaften Künsten Uri Gellers oder philippinischer Wunderheiler.
- setzt sich aktiv für die Förderung des Nachwuchses ein.
- zaubert perfekt auf Englisch, teils auch auf Französisch, Italienisch und Spanisch.
- gibt sein Können im Einzelunterricht weiter – Zaubern lernen.
Fragen zu Magic Christian
Wer ist Magic Christian?
Magic Christian ist ein österreichischer Zauberkünstler aus Wien, dreifacher FISM-Weltmeister in der Sparte Manipulation (1973, 1976, 1979) und Träger des Award of Performing Fellowship der Academy of Magical Arts in Hollywood. Er ist außerdem Designer, Schauspieler, Moderator und Autor.
Wie heißt Magic Christian mit bürgerlichem Namen?
Prof. Mag. Christian Stelzel.
Seit wann ist Magic Christian Profi-Zauberkünstler?
Seit 1979. Erste Preise gewann er bereits 1966, 1968 als erster Kontinentaleuropäer das British Ring Shield.
Was hat Magic Christian studiert?
Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Von 1970 bis 1979 führte er ein eigenes Büro für Industrial Design.
Magic Christian für Ihre Veranstaltung buchen
Nennen Sie Datum, Ort, Anlass und die ungefähre Zahl der Gäste. Sie erhalten ein unverbindliches Angebot.